Südamerika – ein Reisetagebuch – Sao Paulo

SaoPaulo01(16.03.2011) OK, hier bin ich nun, nach 12 Stunden Flug (Business, ich habe gut geschlafen), 1 Stunde an der Ausweiskontrolle und eine weitere Stunde per Taxi durch die Stadt und voll gestopfte Straßen, wobei sich der Taxifahrer beim Fahren an keine mir bekannt Regel hielt. Wo bin ich? In São Paulo, Brasilien. Und nein, kommt hier nicht hin! Ich bin sicher, hier muss man nicht hin (es sei denn, man will Geschäfte machen, so wie ich). Ich sitze im Hotel und arbeite meine E-Mails ab und versuche noch Kunden zu erreichen denn, ja, ich bin ja hier nicht zum Vergnügen. Deswegen ist es auch fast egal, dass ich da, wo ich bei schwüler Hitze im Dämmerlicht (ist es der Supersmog?) im Hotelzimmer sitze, ungern ohne Kenntnis der Sprache und Umgebung draußen herum laufen wollte. Ich wüsste auch gar nicht, wohin. Ich sehe nur eine lange Straße und viele Autos (das Bild ist zur Siesta aufgenommen). Und viele kleine Straßen quer-ab, wo man ab Dämmerung sowieso nicht mehr hinein gehen würde.

Morgen kommt Rick. Der kennt sich aus. Dann wird es besser.

Ansonsten scheint hier kaum Einer Englisch zu sprechen und ich wurschtele mich durch mit Händen, Füßen, Spanisch und Englisch. Das führt dann auch mal zu lustigen Resultaten. So wollte ich drei Hemden im Hotel nur gebügelt bekommen – nein, eigenes Bügeleisen kann man hier nicht bekommen – und hätte sie beinahe gewaschen und dann auch nicht mehr heute zurück bekommen. Aber, glücklicherweise ging das noch gut.

Mein Hotel ist in einem Business-Viertel. Soweit ich schaue, nur Business. Die Straßenenden sind nicht zu ersehen. In den Seitenstraßen finden sich teilweise herunter gekommene Behausungen und teilweise auch moderne mit 4 m hohen Zäunen (auch elektrisch). Ansonsten gibt es hier nichts. Außer die 8-spurige Straße mal ein Stück auf und ab gegangen zu sein, habe ich nichts weiter unternommen, als im Hotelzimmer E-Mails bearbeitet (und Angebote vorbereitet). Bei Dunkelheit will man hier nicht wirklich alleine vor die Türe ….

Es gibt natürlich auch Gutes zu berichten: so habe ich mal wieder erfahren dürfen, wie gut frische Ananas schmeckt.

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