Donau Motorrad Tour Tag 9-10

Das Vorwort befindet sich hier …
Tag 1-6
befindet sich hier …
Tag 7-8 befindet sich hier …

Die Tour im Einzelnen

Tag 9, Mittwoch, 18.07.2012 – vom Eisernen Tor nach Giurgiu

Schweren Herzens verabschiedete ich mich nach dem Frühstück von Petru und der Pension Steaua Dunării in Eselnita, im Westen Rumäniens.

Dieser Tag sollte ein reiner Km-Runterschruppen-Tag werden. Die Straße war immer ein wenig von der Donau entfernt, weil hier 500 km entlang der Donau Auen- und Sumpflandschaft herrschen, mit vielen Vögeln, u.a. vielen Störchen. Es ging fast immer gerade aus, man musste nur auf die Tiere aufpassen, die ständig an der Straße rumlungerten, und auf die Schlaglöscher; mein Moped flog aber fast drüber (ein Platten wäre allerdings äußerst unangenehm gewesen). Verkehr gab es kaum und in jedem Dorf war ich die Attraktion. Mir sind mehr Pferdegespanne begegnet, als Autos. Ich sprach noch mit einem Paar, welches die Tour mit dem Fahrrad unternahm. Ein bisschen gestresst sahen sie aus, die Beiden. Unterwegs besorgte ich noch Geld, Getränke und Obst. Wegen der enormen Hitze ist es ganz wichtig, immer etwas zu trinken dabei zu haben.

Unterwegs an einer Tankstelle sagte mir noch die englisch sprechende Dame, dass ich unbedingt weiter fahren müsse bis in die nächste große Stadt, weil es (a) zu gefährlich sei, hier irgendwo im Zelt zu übernachten, was ich gar nicht vor hatte – ich weiß nicht, was die immer mit der Gefährlichkeit wollen – und (b) es sowieso nur in der Stadt Unterkünfte gäbe – das wusste ich auch; trotzdem nett von ihr. Bin im Hotel Sud mit Klimaanlage in Giurgiu abgestiegen und nach der Dusche und dem Klamottenwechsel fühlte ich mich gut. Po tat natürlich wieder weh. Abends aß ich viel und gut im Hotelrestaurant für wieder einen beschämenden günstigen Preis für diese Menge und Qualität.

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - unterwegs

Tag 9 – unterwegs

Tag 9 - Plattenbau

Tag 9 – Plattenbau

Tag 9 - Hotel Sud

Tag 9 – Hotel Sud

Tag 9 - Hotel Sud

Tag 9 – Hotel Sud

Nicht nur Tags vorher hatte ich in Erwägung gezogen, anstatt (von Calarasi) die hunderte Kilometer ins Delta zu fahren, ich nicht erst mal südlich von Constanta am Schwarzen Meer absteigen sollte. Ich blieb dann aber bei meiner ursprünglichen Planung, der Donau Motorrad Tour von der Quelle bis zum Delta.

Morgen würde ich das Delta erreichen, das war mittlerweile klar. Nur wo ich genau hin wollte, wusste ich noch nicht.

Tag 1o, Donnerstag, 19.07.2012 – vom Giurgiu ins Donaudelta

Tag 10 - verirrt

Tag 10 – verirrt

Heute werde ich wohl das Delta erreichen, das war klar, was immer das bei dessen Größe bedeutete. Aber das Meer werde ich heute nicht zu sehen bekommen, das wusste ich auch.

Diese Straßen zu fahren hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich hatte meistens das Gefühl, alleine auf der Strecke zu sein.

Zwischen 8:00 und 9:00 dachte ich, schlauer als mein Navi sein zu müssen. Zuerst ging es ja noch gut, aber dann … und das Bild ist noch vom „guten“ Teil des Weges. Einen Bauer mit seinem Pferdewagen habe ich dabei fast die Böschung runter getrieben – das Pferd ging durch – und die Grenzpatrouille  – auf der anderen Seite der Donau ist ja Bulgarien – hat mich auch noch angehalten – wir sprachen miteinander, sie auf rumänisch, ich auf deutsch – und sie erklärten mir den Weg zurück zur Straße, der es noch in sich hatte; glücklicherweise ging alles gut. Wo befand ich mich gerade? Irgendwo hier … zwischen Gostinu am Ende der Straße 507 und Baneasa, jedenfalls glaube ich das.

Da ja rechts der Donau Bulgarien ist, fuhr ich linksseitig und überquerte erst bei Harsova die Donau über eine Mautbrücke, die mein Navi (noch) nicht kannte. Die Donau ist ja hier, wie auch schon 100 km vorher, kein einziger Fluss mehr, sondern besteht aus mehreren Armen. Ich fuhr dann also den rechten Arm „Dunarea Veche“ entlang, hoch Richtung Macin, und das war nochmals eine fantastische Strecke. Von Macin fuhr ich dann nach Tulcea, wo ich im Hotel Insula auf einer kleinen Insel in einem See abgestiegen bin. Super!! Und das für 23€.

Tag 10 - John

Tag 10 – John

Nachdem ich erste Informationen im Hotel zwecks des weiteren Weges zum Delta per Boot einholte, zog ich noch zu Fuß los – das Hotel liegt vielleicht 200 m von der Donau entfernt – und lief die Flusspromenade ab, bis ich eine Touristeninformation fand, informierte mich dort weiter und suchte ein Boot, das mich morgen raus bringt. Ich fand John (siehe Bild,  Ionel & Ciprian Safca Delta Tours) … und als wir uns einig waren, begossen wir das mit Bier, Schnaps und Melone.

Abends war ich im im Restaurant am See essen, na ja, war OK, Lage natürlich exzellent. Und am See schlief es sich prächtig.

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - unterwegs

Tag 10 – unterwegs

Tag 10 - Hotel

Tag 10 – Hotel

Tag 10 - Hotel

Tag 10 – Hotel

Tag 10 - Hotelrestaurant

Tag 10 – Hotelrestaurant

Tag 10 - Hotelrestaurant

Tag 10 – Hotelrestaurant

Tag 10 - Bahnhof

Tag 10 – Bahnhof

Tag 11, Freitag, 20.07.2012 – das Ziel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s