Großbritannien hat gewählt

brexitGroßbritannien hat gewählt und sich gegen die EU entschieden, zwar nur knapp, was andere Herausforderungen mit sich bringt, aber mit einfacher Mehrheit.

Und es ist gut, wie Großbritannien gewählt hat. Denn so kann es mit der EU nicht weiter gehen. Regiert von Technokraten, gesteuert von Industrie-Lobbyisten, darf es nicht sein, dass sich die EU-Kommissare und -Parlamentarier verselbstständigen und gegen den Wähler steuern, gegen den Bürger, gegen uns, gegen mich und meine Interessen.

Geheime Verhandlungen, die die EU-Bürger massiv in ihren Rechten schwächen (TTIP), sind nur die Spitze des Eisberges. Gelder, für die Griechen bestimmt, die zu 95% umgeleitet werden an deutsche und französische Banken, die andere.

Werden sie lernen, die EU-Technokraten, die nationalen Vertreter der europäischen Länder? Nein, sicherlich nicht. Wird es schwerer für Lobbyisten und deren Beeinflussung auf die Politik? Ein wenig, denn die verlieren das zentrale Steuerungsgremium bzw. den Einfluss über eine zentrale Stelle, da dieses eben nicht mehr alle EU-Länder abdeckt.

Und ich? Ich bin Weltbürger, Europäer. Ich bin für freie Grenzen, für das Fallen von Barrieren, für eine einheitliche Währung. Ich bin für ein Europa, das meine Bedürfnisse vertritt und die der anderen europäischen Bürger. Leider zählen meine Bedürfnisse im heutigen Europa nicht, genauso wenig, wie sie in Deutschland zählen. Und da schließt sich der Kreis wieder, hin zu unseren letzten deutschen Wahlergebnissen. Doch das ist eine andere Geschichte, auch eine, aus der nicht gelernt wird …

Randgruppe Parteimitglieder oder Wem vertrauen die Europäer

Überall in Europa laufen fast allen Parteien die Mitglieder weg (siehe Graphik unten). Und auch der Wähler will nicht mehr. So kommt es zu Situationen, in denen Parteien, Bundes-, Landtags-, Kreis-, Städte- und Gemeinde-Chefs nur noch absolute minimale Stimmenanteile besitzen – und trotzdem regieren.

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Die Pumpstation Hanau wird leer gefegt

Die Pumpstation Hanau wird also verkauft. Es kauft der millionenschwere Investor Hain, der sie dann sozialen Zwecken (dem Behindertenwerk Main-Kinzig) zur Verfügung stellen wird. Das ist gut. Dumm ist nur, dass in der Pumpstation Mieter wohnen, die dem Vorhaben im Wege stehen. Ihnen wurde ihr Zuhause gekündigt.

Dass heißt natürlich auch, dass weiter günstiger Wohnraum in Hanau zerstört wird und sich keine Verantwortlichen dafür interessieren, keine Presse, kaum eine Partei und schon gar nicht der nur von etwa 10% aller wahlberechtigten Hanauer gewählte Oberbürgermeister Kaminsky und sein Anhang. Das ist schlecht, für Hanau und ganz besonders für die jetzigen Mieter der Pumpstation, die nicht wissen, wohin, weil man sich in Hanau nichts mehr leisten kann, weil sie nicht millionenschwer sind. Ihr Lebensraum wird zerstört, so wie bereits viele andere in Hanau.

Das wirft unweigerlich die Frage auf, was sagen denn die Parteien vor der Kommunalwahl, die sich jetzt mal wieder um den Wähler kümmern (müssen)?  Drei Werbe-Blätter fanden sich in den letzten Tagen in meinem Briefkasten; die der SPD, der CDU und der Grünen. Weiterlesen

Viel Rummel bewirkt viel

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Was diese Grafik natürlich gar nicht aussagt, ist, wie sehr unsere Rechte durch die linke Blase in der Graphik immer mehr eingeschränkt werden. Siehe zum Beispiel aktuell Frankreich und Notstandsgesetze. Künstlich hochgespielte Gefahr nicht nur durch Terrorismus ist also durchaus ein gewolltes Ziel gewisser politischer Kreise, auch in Deutschland. Diese Kreise sehen sich gestärkt durch den sogenannten Terrorismus. Und wenn es nicht dieser ist, dann etwas anderes (Länder, Ausländer, …, vielleicht mal irgendwann in der Zukunft, ob man blaue oder braune Augen hat, an einem geraden oder ungeraden Wochentag geboren wurde, usw.). Und genau das ist die perfide Gefahr; sie ist nicht außerhalb zu finden, sondern innerhalb.

Nesso 2015

Über Ostern waren Petra und ich in Nesso am Comer See.

Nesso ist ein verschlafener Ort, zu dem der Tourismus noch nicht gelangt ist. Wir wohnten zuerst in einem 1-Zimmer-Appartrment oben im Dorf, später unten am See in einem Palazzo (Mehrfamilienhaus). Beides hat Vor- und Nachteile. Ich persönlich ziehe den Blick von oben auf den See vor.

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2013 … So viel passiert, und nix geschrieben … (Teil 1)

Sylt, Januar 2013 ... mit Petra ... kalt, nass und schön. Wir sind mit dem Zug hingefahren.

Sylt, Januar 2013 … mit Petra … kalt, nass und schön. Wir sind mit dem Zug hingefahren.

Rio, Februar 2013 ... heiß und schwül

Rio, Februar 2013 … mit Rick …heiß und schwül

Berchtesgaden, März 2013

Berchtesgaden, März 2013 … mit den Kids im Urlaub

Frauenshowtanztunier, März 2013

Frauenshowtanztunier, März 2013 … mit mir als Moderator

Marrakesch, März 2013 ... mit Petra ... auf der Suche nach dem Weg

Marrakesch, März 2013 … mit Petra … auf der Suche nach dem Weg

UK, März 2013 ... mit Rick ... auf den Zug wartend. Die Zugverbindungen in UK sind exzellent. So auch der Service. Besser als in DE.

UK, März 2013 … mit Rick … auf den Zug wartend. Die Zugverbindungen in UK sind exzellent. So auch der Service. Besser als in DE.

Bratislava, April 2013 ... mit Dieter ... unterwegs von Bratislava nach Wien.

Bratislava, April 2013 … mit Dieter … unterwegs von Bratislava nach Wien.

Fränkische Schweiz, Mail 2013 (Pfingsten) ... zelten mit Kids (hier Lilli) und noch ca. 40 Leuten.

Fränkische Schweiz, Mai 2013 (Pfingsten) … zelten mit Kids (hier Lilli) und noch ca. 40 Leuten.

Klettern, Offfenbach, Juni 2013 ... mit Kids (Klara, Käthe, Lilli). Ichhabe als erstes schlapp gemacht und Lilli gemeckert, weil sie noch weiter wollte. Die Großen sind alleine los.

Klettern, Offenbach, Juni 2013 … mit Kids (Klara, Käthe, Lilli). Ich habe als erstes schlapp gemacht und Lilli gemeckert, weil sie noch weiter wollte. Die Großen sind alleine los.

Segentörn, Kroation, Juni 2013 ... die bewährte Männerriege ist wieder auf dem Wasser.

Segeltörn, Kroatien, Juni 2013 … die bewährte Männerriege ist wieder auf dem Wasser.

Teil 2 folgt bald ….

Donau Motorrad Tour 2012 – Vorwort

Vorwort

Vorbereitung

Eine Donau Tour, von der Quelle bis zur Mündung, mit Motorrad schwebte mir schon lange vor und stand seid über 20 Jahren auf meiner Liste der Dinge, die man noch im Leben machen muss. Alte Karten hatte ich auch noch, denn Kotzi und ich wollten etwa vor genau so langer Zeit eine Tour durch die Karpaten und dann zurück über Ukraine und Polen unternehmen. Es kam aber nie dazu. Nun hatte ich ab der zweiten Woche im Juli 2012 drei Wochen Urlaub und entschloss mich spontan diese Tour durchzuführen. Es sei zu sagen, dass ich früher zwar lange Motorradtouren unternahm, aber die letzten Jahre kaum noch fuhr. Eine weitere Herausforderung war natürlich das Alleinreisen und die Unwissenheit über die einzelnen Länder, durch die ich fahren würde. Ich war praktisch vor meinem Start kaum vorbereitet, wusste noch nicht mal genau, durch welche Länder die Donau fließt, noch, was mich dort erwartet.

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Donau Motorrad Tour – Tag 1-6

Das Vorwort findet sich hier…

Die Tour im Einzelnen

Tag 1, Dienstag, 10.07.2012 – Donauquelle

Tag 1 - Raststätte

Tag 1 – Raststätte

Dienstag ging es also los, ziemlich früh am Morgen. Ziel war Donaueschingen. Dort kam ich bereits Mittags an, aß etwas, besuchte die Donauquelle und dann …. dann verlor ich erst mal die Sohle meines rechten Stiefels. Mist. Die Sonne brannte mir auf Helm und Hirn und ich hatte meine erste Herausforderung: mit dem Navi fand ich einen Schuster in 17 km Entfernung. Der klebte mir gleich beide Sohlen neu, während ich in seinem wunderbar klimatisierten Raum schuhlos wartete. Dann ging es zurück nach Donaueschingen, die Donau herunter. Das ist erst mal gar nicht so einfach, weil nur ein kleiner Fluss, und irgendwann fuhr ich auch eine zeit lang an einem anderen Bach entlang.

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Donau Motorrad Tour Tag 7-8

Das Vorwort befindet sich hier …
Tag 1-6
befindet sich hier …

Die Tour im Einzelnen

Tag 7, Montag, 16.07.2012 – Eisernes Tor (Serbien und Rumänien)

Ich hatte in Serbien im Hotel „Ljubicevski Raj“ gut geschlafen, es gab keine Moskitos und die Nacht wahr angenehm kühl. Es gab ein gutes Frühstück und wieder schien ich nur einer von zwei Gästen zu sein; die Hochzeitsgäste vom Vorabend, die noch lange in die Nacht hinein feierten, waren alle verschwunden. Der zweite Gast war ein Serbe, der in Österreich arbeitet und wohnt. Ich unterhielt mich mit ihm lange und mit dem freundlichen Angestellten, der schon am Vorabend einen schönen Platz für mein Motorrad aussuchte; er konnte auch ein wenig Deutsch.

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