Kotzis Vater gestorben

Ich habe das Gefühl, dass im 3-Monats-Rythmus Freunde, Bekannte und Verwande sterben. Gestern ist Kotzis (Gerhard Kotzian) Vater Lothar Kotzian gestorben und wird am Freitag beerdigt. Ich war dort oft wie zu Hause, speziell als wir in der Büdinger Str. in Hanau wohnten. Nachts, nach unseren Gelagen im Brücky oder anderswo, haben wir oft seine Speißekammer geplündert …

Jakob ist gestorben, Dezember 2006

Jakob, 2006Jakob, 2006

Jakob, 2006

Nicht nur Erfreuliches gibt es zu berichten. Mein Onkel Jakob ist nach langer Krankheit am Sonntag, dem 17.12.2006, gestorben. Ich war somit 3 Tage in Oberasphe. Am Montag war die Aussegnung, am Mittwoch die Beerdigung, bei der etwa 200 Leute waren.

Mein Onkel hatte es ja nicht so besonders mit der Kirche. Umso mehr hatte der Pfarrer, der ihn selbst kannte, eine gute Rede gehalten. Da wurde kein Schmuh gesprochen, sondern alles so dar gestellt, wie es war. Das war gut und hat bestimmt auch Jakob gefallen.

“Man sagt, der Jäger sei ein Sünder, weil selten er zur Kirche geht. Im grünen Wald, den Blick zum Himmel, ist besser als ein falsch’ Gebet.” Das war seine Einstellung. Und die hat er auch jedem mitgeteilt, ob er es hören wollte, oder nicht.

Ganz nach Jakobs Muster haben wir die drei Tage auch mehr gefeiert, als getrauert.

Peter ist gestorben, August 2006

Peter, als die Zeiten noch besser waren …

Am 18.08.2006 wurde Peter beerdigt. Er plante seine Zeremonie selbst, und sie war sehr gut.

Mit Peter hatte ich viel gefeiert, als er noch im Flörsbachtal wohnte. Das war in den Neunziger Jahren, erste Hälfte wahrscheinlich, also bevor ich 1987 nach Neuseeland ging.

Als ich wieder in Deutschland war, sah ich ihn nur hin und wieder. Er soff nicht mehr und stellte sich ganz auf sein Marathon ein.

2005 im Sommer stellte sich wohl heraus, dass er Leukemie hatte.