SKS bestanden

Sehr schlechtes Wetter, starker Wind, Kälte und Regen, so muss ich den Ostseetrip zur praktischen Ausbildung mit anschließender Prüfung des SKS bezeichnen. Einen Tag konnten wir sogar gar nicht auslaufen, bzw. Auslaufen hätten wir können und auf dem Meer sind die Windstärken bei der Salona 45 (großew Yacht) auch kein Problem. Aber das Anlegen im Hafen ist dann ein großes Problem, wo nicht nur das eigene, sondern auch andere Boote beschädigt werden können.

Dennoch, den SKS (Sportküsten-Schifferschein) habe ich in der Tasche. Damit habe ich alles, was ich wollte (SBF Binnen, SBF See, Funker Binnen und See, Pyro und SKS).

Und es hat diesmal Spaß gemacht, was wohl auch an der Zusammensetzung der Mannschaften der drei Yachten lag.

Neben Segeln bei durchschnittlich Windstärken von 5-6 und Böen bis Windstärke 9 – der Windmesser hat uns einmal sogar kurzzeitig 12 (66 Knoten) angezeigt, das glaube ich ihm aber nicht – hatten wir auch zwei Nachtfahrten. Auch sehr interessant. Und natürlich alle Prüfungsübungen, wie Mann-über-Bord-Manöver unter Segel und Motor, Kreise fahren unter Segel (Wenden und Halsen), usw. Bilder kommen noch.

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Sitzen fest

Nachdem wir gestern Nacht von Svendborg kommend Dank Sturm unter großer Anstrengung in Burgtiefe im Hafen angelegt hatten, kommen wir heute erst gar nicht raus. Sehr dumm. Morgen sieht es nicht besser aus. Donnerstag ist dummerweise Prüfung …
Eben kam eine Yacht mit zwei Leuten in den Hafen, beide entkräftet. Wir halfen ihnen beim Einboxen (in der Box festmachen) und trotzdem hat der Wind sie erst zwischen den Dalpen quer gelegt und eingeklemmt und danach, als sie wieder frei waren, an eine andere Yacht gedrückt. Draußen seien Windstärken von 7-8.

Wieder auf See

Seit Freitag lebe ich wieder auf der Yacht. Unser SKS-Ausbildungsboot ist eine Salona 45. Neben den Übungen für die praktische Prüfung hatte ich persönlich einen sehr schönen Trip gestern von Bagenkop nach Svendborg. Ich habe unsere Yacht aus dem Hafen raus und dann bei gutem stürmischen Wind über die See gesteuert. Alle waren begeistert und haben sich sicher gefühlt. Dann ging es in ein ruhiges Seegebiet mit Fahrrinnen von wenigen Metern Breite, links und rechts Untiefen. Nachts ging es dann sehr Anspruchsvoll nur nach beleuchteten und unbeleuchteten Seezeichen durch den Svendborgsund nach Svendborg. Hier kommandiere ich, denn wir mussten im Dunkeln im überfüllten Hafen einen Liegeplatz finden.

Sbf See bestanden

Da habe ich ihn nun, den Sportbootführerschein See, nachdem ich im letzten Jahr schon den für Binnen gemacht habe und, nicht zu vergessen, die beiden Funkerscheine für Binnen und See. Im SKS-Kurs befinde ich mich gerade, na ja, noch, denn mir kommt einiges dazwischen: Süd Amerika.

Und dann gibt es da noch die 12m-Motoryacht, die mich anlacht … Soll ich?

Segelprüfung

Im Januar 2010 fing ich mit der Ausbildung zum „Sportbootführerschein Binnen, Segel + Motor“ an. Ende März war die theoretische Prüfung. Die Praxisausbildung mit anschließender Prüfung war die erste Juniwoche auf dem Sneeker Meer/Friesland (Niederlande). Auch die praktische Prüfung im Segeln ist nun bestanden. Es folgt noch ein wenig Motorbootausbildung im Juli um dann den begehrten Schein annehmen zu dürfen.

Dabei soll es nicht bleiben. Ziel ist der SKS („Sportbootführerschein Küste/See“ oder so ähnlich). Dieser Kurs beginnt wieder nächsten Januar.

Neben der Ausbildung in Friesland haben wir natürlich auch ein wenig Party gefeiert und viel Spaß gehabt. Das gehört dazu.

Karibik

Swimming Pool im Yachthafen

(14.11.2009, Jungferninseln) Liege noch zwei Stunden am Pool. So viel Zeit bleibt mir noch, bis ich zum Flughafen von Tortola, Jungferninseln, Karibik, muss. Zurück vom Segeltripp geht es über San Juan (Costa Rica), Madrid, Düsseldorf. In ca. 24 Std. hat mich Deutschland wieder.

(Nachtrag) Nein, so einfach war es mit der Rückfahrt dann doch nicht. Gleich der erste Flieger viel aus. Deswegen machte ich eine Odyssee durch USA und kam erst mit einem Tag Verspätung zu Hause an.