Wer ist mehr entsetzt?

Europapark Rust

Europapark Rust

Wer ist mehr entsetzt? Lilli oder ich?

An meiner Mundformung mag man erkennen: „Oooooooooohhhhh“ und weiter: „Warum habe ich mich hier nur rein gesetzt“. Was in Lillis Kopf vorgeht, weiß ich nicht und sie auch nicht mehr. Dennoch wollte sie gleich wieder fahren (ich nicht!). Im Hintergrund noch Klare und Käthe und vorne links, nur noch die Haare sehend, Tanja.

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Ein ganz gewöhnlicher Tag im September 2000

Mail von Teschy an Kotzi und Leni:
Moin Jungs!
Da habt Ihr ja ein prima Fest (Redaktion: Alexs Geburtstagsfete) verpasst. Schade, dass ihr es nicht geschafft habt.
Schöne Grüsse
Uli

Antwort von Kotzi:
hi ihr süssen (Redaktion: Damit sind Teschy, Alex und Leni gemeint), kleine zusammenfassung von alex gebfete. wie ich sie erlebt habe: ich hab dem hussi abgesagt, da ich mit leni mit dem motorrad fahren wollte. 2 stunden vorher sagt leni ab, da seine tochter krank iss. ich denke…ok…fährst du halt alleine…pack meinen kram….pack das motorrad……setz mich drauf……lass es an und……es macht ‚ KLACK‘ dann alles dunkel und dann nix mehr. Claus war schon weg…jutta mit dem auto auch…. und ich sass da ohne fahrzeug …… ich gaaanz allein und verloren. da ich mich auf draussen schlafen eingestellt hatte, dachte ich daran mir schnapszu kaufen und mich irgendwo in der nähe im wald zu verkriechen. also bin ich zum griechen gelaufen und hab mir ne flasche ouzu gekauft. damit bin ich dann aber nich in den wald, sondern zum A. (Name ist der Redaktion bekannt), der sich ja bekanntlich über schnaps zu freuen pflegt. er hat sich dann auch gleich daran gemacht den bembel mit seinem selbstgemachten apfelwein (im keller stehen einige fässer) zu füllen. so sassen wir nun da….tranken…redeten dummes zeug und hörten bei erheblicher lautstärke all die scheiben, die wir schon seit jahrzehnten nicht mehr gehört hatten. irgendwann is A. dann um 5 uhr morgens in den keller um appelwein zu holen und …… kam dann einfach nich mehr…ich hab von da unten immer nur ‚ jeses…jeses…jeses‘ gehört, also wusste ich, dass er noch lebte. er hat’s irgendwie geschafft ein volles 60 literfass innerhalb von 3 minuten zu leeren…..und zwar auf den boden ! da er nicht wusste was er tun sollte, hat er halt dabei zugeguckt und die zeit gestoppt. exakt 3 minuten für 60 liter ! dann hat er versucht das ganze mit tempotaschentüchern aufzuwischen…das hat er dann aber auch aufgegeben. er hat aber dann ein neues fass angestochen und dann haben wir noch nen bembel gesoffen und dann bin ich um 12 auf seinem sofa aufgewacht und bin heimgegangen…und als jutta fragte wie die geburtstagsfete war, hab ich ‚gut‘ gesagt. also alex…..bis zum nächsten geburtstag dann…………….

Das Wochenende, August 1985

1. Die Geschichte vom Graben oder eine Geschichte wie viele andere
Es war einmal ein Ort, wo ein uns bekannter Mensch, genannt Leo (alias Leni, alias OberLeo), wieder ein mal an einem schönen Sommerabend 1985 in einer uns wohl bekannten Lokalität, dem Brückenkopf, der zu dieser sommerlichen Zeit seinen Besuchern einen Biergarten anbietet, seinen Abend und den Anfang der Nacht verbrachte. Wie es der Zufall so wollte, war er nicht allein, Kotzi war auch da, und selbst für die Nacht war gesorgt: Schlafsäcke befanden sich fest geschnürt auf zwei Motorrädern, die außerhalb der Lokalität im Licht der Straßenlaternen nicht glänzten.

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